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Gewalt und Mobbing an Schulen

Egal ob von Schüler zu Schüler, Lehrer zu Schüler, oder gar Schüler zu Lehrer. Gewalt an Schulen ist alles andere als selten. Randale, Bedrohungen und Prügeleien gehören zum Alltag mancher Schulen. Bereits in jungen Jahren wenden Kinder bzw. Jugendliche physische und vor allem psychische Gewalt an.

In den Medien wird öfters über solche Fälle berichtet, wie zum Beispiel zuletzt, als an einer Oberschule in Niedersachsen eine Rauchbombe gezündet wurde und 15 Menschen aufgrund der giftigen Dämpfe leicht verletzt wurden.

Auch gibt es immer wieder Amokläufe, wie der im Jahre 2009 in Ansbach an einem bayerischen Gymnasium, in dem ein Schüler einen Brandsatz legte und wahllos mit einem Beil auf Flüchtende einschlug. Zwei Schüler wurden lebensgefährlich, weitere acht leicht verletzt. Der 19-jährige Täter wurde zu neun Jahren Jugendgefängnis verurteilt und zudem in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.

Schließlich Gewalt unter Schülern, ein Opfer davon ist ein 10-jähriger, der von Mitschülern krankenhausreif zusammengeschlagen wurde.

Gründe für dieses Verhalten der Schüler sind meist die Erziehung, etwa wenn Kinder oft innerhalb der Familie Gewalt erleben oder Probleme innerhalb der Schule, Ausgrenzung, Versagen, und das soziale Umfeld, wenn die Schüler in Armut leben, oder auch der Freundeskreis zur Gewalt neigt.

Doch was kann man tun, um dies zu verhindern?

Besonders den jungen Schülern sollte mithilfe von Gewaltpräventionen klargemacht werden, dass Gewalt an anderen Mitmenschen weder cool noch nötig ist. Je nach Situation und Verletzungen des Opfers sollten die Täter entweder der Schule verwiesen, suspendiert oder zum Beispiel psychologische Hilfe bekommen. Auch Präventionen, die von der Polizei organisiert werden, könnten einigen Schülern die Augen öffnen.

 

Mobbing in der Schule ist häufig ein großes Problem an Schulen. Schüler werden ausgegrenzt, erpresst, ausgelacht und erniedrigt. Dabei versuchen die Täter ihr Opfer verbal oder körperlich fertig zu machen.

Cybermobbing (auch Bullying) ist eine Form von Mobbing, in dem das Opfer über das Internet, in Chatrooms, oder per SMS erpresst und gemobbt wird. Die Täter nutzen die Anonymität des Internets, um unerkannt ihren Frust an anderen Benutzern auszulassen.

Nicht selten enden solche Geschichten im Suizid (Selbstmord). Ein sehr berühmtes Beispiel von Cybermobbing ist Amanda Todd. Als 12-jährige entblößte sie vor der Webcam einem Fremden ihren Oberkörper. Der Täter erpresste sie mit den Bildern und veröffentlichte sie, weshalb Amanda in der Schule gemobbt wurde. Bevor sie Suizid beging, erzählt sie in einem Video ihre Geschichte.

https://www.youtube.com/watch?v=vOHXGNx-E7E

Die meisten Mobbingopfer versuchen erst gar nicht Hilfe zu holen. Deswegen wenn ihr ein Opfer kennt, stellt euch nicht auf die Seite der Täter, sondern helft dem Opfer. Je früher, desto besser, sonst verfällt es in Selbstzweifel. Sprecht mit dem Vertrauenslehrer, kontaktiert die Eltern, und wenn es ausartet die Polizei. Es gibt zahlreiche Websites und Telefonnummern, in denen einem geholfen werden kann, etwa: https://www.nummergegenkummer.de/kontakt.html

 

                                                                                                                                                           

 

jules

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