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So lernst du jedes Instrument in Null Komma Nichts

Jeder der schon mal ein Instrument in die Hand genommen hat, weiß, dass man nicht von heute auf morgen zum genialen Virtuosen wird. Jedoch gibt es einige Möglichkeiten, diesen Prozess zu beschleunigen. Dafür habe ich für euch drei simple Tricks zusammengestellt, die dir, egal welches Instrument du erlernen möchtest, dabei helfen sollen, das Beste aus dir herauszuholen, ohne dass dabei der Spaß zu kurz kommt.

 

1. Die Basics sind das A und O!

Dieser Tipp ist wohl der nervigste, aber leider einer der Wichtigsten, um ein Musikinstrument gut beherrschen zu können. Die Basics sind das Fundament für alles Folgende. Um eigene Ideen umzusetzen oder schlichtweg dein Lieblingslied spielen zu können, müssen die Grundlagen sitzen. Als ich anfing, Gitarre zu spielen beispielsweise, habe ich die Grundakkorde so lange geübt, bis sie mir wirklich zum Hals raushingen. Das hat sich jedoch ausgezahlt, als ich irgendwann bemerkte, dass ich sie problemlos auch ohne bewusste Anstrengung oder Hinschauen meisterte. Wenn ich heute ein Lied lernen möchte, kann ich mich voll und ganz auf die schwierigen Stellen konzentrieren.

 

2. Lerne Songs, die dir gefallen!

Oft bekomme ich mit, wie Leute, die professionellen Musikunterricht bekommen, viele Lieder lernen sollen, zu welchen sie keine Bindung haben oder einfach nicht ihrem Geschmack entsprechen. Das ist leider sehr kontraproduktiv. Wer hat denn schon Lust, sich Mühe zu geben, für etwas, was ihm eigentlich gar nicht gefällt oder nichts bedeutet? Ich weiß, dass es als Anfänger meist schwer ist, sich einfach einen seiner Lieblingssongs rauszupicken, und diesen nachzuspielen. Aber das muss nicht sein. Meistens gibt es im Internet vereinfachte Versionen. Wenn ihr direkt Unterricht bekommt, dann fragt euren Lehrer doch, ob er das ein oder andere Lied umschreiben könnte, sodass auch ihr es spielen könnt. Ich verspreche euch, dass ihr nicht nur mehr Spaß am Spielen habt und somit viel intensiver üben werdet, sondern auch, dass das Gefühl, wenn ihr den Songs dann beherrscht, viel erfüllender und wertvoller ist, als würdet nur irgendeinen lernen.

 

3. Versuche selbst kreativ zu werden!

Viele Anfänger trauen sich oft zu wenig zu. Selbst wenn ihr erst bei den Basics seid, schadet es nicht, auch mal selbst kreativ zu werden. Klar, ihr habt weder die krassesten Skills, oder noch kennt ihr das Instrument in und auswendig, jedoch besitzt jeder Mensch etwas, wofür man keine Jahre lange Erfahrung braucht. Und das ist Kreativität. Auch mit den einfachsten Akkorden oder den simpelsten Melodien lässt sich unfassbar viel machen. Probiert rum, traut euch auch mal, was falsch zu machen und vor allem versucht im wahrsten Sinne des Wortes euren eigenen Rhythmus zu finden. Jeder Gitarrist hat seinen eigenen Stil, seine eigene Art und Weise, die Gitarre zu halten und seine Riffs zu spielen. Meistens sind es genau die, die nicht streng den Regeln folgen, die die genialsten Ideen haben. Und das fängt schon am Anfang an. Nach einiger Zeit dann zu sehen, dass man seine Ideen immer müheloser umsetzen kann, ist die beste Motivation, die man haben könnte.

 

Ich hoffe, dass ihr durch diese Tipps den ein oder anderen Frustanfall entgehen könnt. Auch wenn man sein Instrument manchmal am liebsten anzünden und danach tief im Wald vergraben möchte, lohnt es sich dran zu bleiben. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. 😊

 

                                                                                                                                  unicorn

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