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Schwimmen

Nach außen hin ist unsere Schule sehr bekannt für ihr eigenes Schwimmbad und die guten Schwimmerinnen, die sich aus dem wöchentlichen Schwimmunterricht herausgliedern.

 

Ist man jedoch Teil dieser Schulgemeinschaft und kennt die wahren Reaktionen auf den "super Schwimmunterricht", so bemerkt man sehr schnell, dass wohl das Jammern der Schülerinnen die nach außen präsentierte Freude übertrifft.

 

Aus gesundheitlicher Sicht ist das Jammern völlig unberechtigt, denn Schwimmen gilt als "Allround Fitnessbouster" und ist im Gegensatz zu andere Sportarten, wie dem Laufen, enorm schonend für unsere Gelenke, sowie unsere Bänder und Sehnen.

 

Erst vor kurzem sagte mir eine Vereinsschwimmerin, dass sie sich auf jedes Schwimmtraining individuell einstellen müsse. Das liegt daran, dass das Wasser nicht immer die gleiche Wärme hat. Somit kann die Wasserhärte von Training zu Training sehr unterschiedlich sein. Etwas wärmeres Wasser ist weich und kaltes Wasser kommt einem sehr hart vor. Die Effektivität eines Schwimmtrainings ist auf den Wasserwiderstand zurückzuführen. Der Widerstand des Wassers ist 14 mal größer als der der Luft. Je besser und genauer unsere Schwimmtechniken sind, desto besser und schneller können wir uns darin bewegen. Und somit kann man auch hier sagen: Übung macht den Meister!

 

Je nach Schwimmtechnik und auch Schwimmdisziplin werden die unterschiedlichsten Muskeln des Körpers angesprochen. Um gegen den Wasserwiderstand anzukommen, werden fast 170 Muskeln unseres Körpers benötigt. Beim Brustschwimmen natürlich vorwiegend die Brustmuskeln und beim Rückenschwimmen die Rückenmuskulatur. Beim Brustschwimmen verbrennt der Körper bis zu 500 Kalorien pro Stunde. Spitzendisziplin, bezogen auf die Kalorienverbrennung, ist das schnelle Kraulen. Hier werden bei 60 min richtiger Kraultechnikausführung sogar bis zu 900 Kalorien verbrannt. Schwimmen ist ein Sport, bei dem die Kalorienverbrennung nicht nur auf die Bewegung alleine zurückzuführen ist. Der Körper heizt sich, als Selbstschutz vor dem Auskühlen, ab einer Wassertemperatur von unter 26 Grad selbst auf. Durch diesen Vorgang werden Kalorien verbrannt.

Bezogen auf den Muskelaufbau bringt uns das Training alleine, wie auch bei allen anderen Sportarten, nicht an unser bestmöglich erreichbares Ziel. Bei der Ernährung ist nun auf Eiweiße zu achten. Eiweiße sind Muskelbildner, das heißt: Ohne Eiweiße keine Muskeln! Lebensmittel mit viel Eiweißgehalt sind beispielsweise Magerquark, Linsen, Fisch, Nüsse und vieles mehr. 

 

Zusammengefasst kann man sagen, dass das Schwimmtraining sowohl das Ziel der Fettverbrennung sowie auch das Ziel des Muskelaufbaus erfüllen kann. Da es Gelenk schonend ist, kann es von Menschen jeden Alters und jeden Gewichts problemlos ausgeführt werden, ohne dass es gesundheitliche Defizite mit sich bringt. Somit schafft es auch nur Vorteile für die Schülerinnen der unserer Schulen und es besteht kein Grund zum Jammern.

 

                                                                                                                                 

penny

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