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Bodylove statt Photoshop

 

Kräftige Oberschenkel, eine kleine Oberweite oder ein Bauchansatz: fast jeder hat sogenannte „Problemzonen“, über die man sich oftmals den Kopf zerbricht, sie regelrecht verflucht.                                              

Trotzdem sollten wir uns aber immer im Klaren darüber sein, dass uns vor allem durch soziale Netzwerke vermeintliche „Perfektion“ vorgegaukelt wird und wir uns, manchmal sogar unbewusst, unter Druck setzen.

Da kann man fast von Glück sprechen, wenn man auf Plattformen wie Instagram auf sogenannte „Body Positivity“-Accounts stößt.                 

  Was man auf solchen Seiten finden kann? Selbstbewusste Frauen, die anderen Frauen helfen wollen, selbstbewusst zu werden. Sich selbst zu akzeptieren und sich selbst zu lieben – egal ob mit oder ohne Cellulite, schlaffer Haut, Dehnungsstreifen, Narben oder einem durchtrainierten Körper.

Gezeigt werden vor allem Vergleichsbilder, durch welche gezeigt wird, wie man innerhalb von Sekunden eine „Body-Transformation“ erzielen kann: eine leicht gebückte Körperhaltung, zusammengestellte Füße und schlechtes Licht machen oft den Anschein, man habe mehr auf den Rippen, als wenn geposed wird: Schultern zurück, Brust raus, Po wieder zurück, Bauch einziehen und die Fersen minimal voneinander entfernt platzieren; Belichtung, durch die der Körper noch gebräunt aussieht, vollendet die Illusion des „Idealbildes“. Photoshop ist bei vielen Fitnessaccounts unabdingbar.

Ein mittlerweile ziemlich bekannter „Bodylove -Account“ auf Instagram ist der der deutschen Fitnessbloggerin Louisa Dellert (@fit_trio). Ihre Message: Man müsse sich selbst lieben und sich akzeptieren, um glücklich zu sein – Sport könne zwar dazu beitragen, jedoch solle man die Fortschritte niemals abhängig davon machen, wie sehr man mit sich selbst im Reinen ist.

Neben Posts, die mit Sport, ihren Guides und ihrem Privatleben sowie leckeren Rezepten zu tun haben, findet man auch solche, wo sie dem Besucher aufzeigt, wie leicht es für vermeintlich „perfekt“ durchtrainierte Bloggerinnen ist, uns auszutricksen.

Ihre Mission ist es demnach, Mädchen und Frauen zu zeigen, dass jeder Körper anders ist und jeder ein individuelles „Optimalgewicht“ hat. Vor allem Teenagern fällt es oft schwer, sich selbst zu akzeptieren – Lou musste selbst die Erfahrung machen, wie es ist, sich auf Instagram von ihrer besten Seite zu zeigen – auch mit Hilfe von Photoshop – und sich selbst immer mehr unter Druck zu setzen, so perfekt auszusehen wie all die anderen makellosen Frauen. Jedoch entwickelte die junge Frau eine Essstörung, von welcher sie zum Glück geheilt werden konnte.

Jetzt zeigt sie ihrer immer größer werdenden Community, wie man den Weg zur Selbstliebe gehen kann, ohne vorher in eine gefährliche Krankheit zu geraten.

Schaut doch mal bei ihr vorbei (www.fit-trio.com oder @fit_trio auf Instagram), meiner Meinung nach braucht unsere Welt mehr von solch inspirierenden Menschen, wie Lou es ist! :)

https://www.fit-trio.com/selbstliebe/kleidergroesse-photoshop/

 

Nadja

 

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