· 

<<This is Acting>> -Sia

 Bekannt wurde Sia erstmals als Songwriterin der Hitsingle "Diamonds" oder durch ihren Gesang bei David Guettas "Titanium". 2014 brachte sie schließlich ihr erstes eigenes Album heraus: "1000 Forms of Fear". Damit lieferte die australische Sängerin die Nr.1-Hits "Chandelier" und "Fire Meet Gasoline" und sicherte sich internationale Anerkennung.

Letztes Jahr folgte nach zwei Jahren ihr nächstes Album. Dieses besteht ausschließlich aus Liedern, die eigentlich für andere Stars wie Rihanna, Adele, Beyoncé oder Demi Lovato geschrieben wurden. Weiß man das, ergibt auch der Titel "This is Acting" Sinn, denn nachdem die anderen Künstler die Tracks ablehnten, nahm Sia sie selber auf und schlüpft somit sozusagen in die Rollen der anderen Stars.

"Bird Set Free" und "Alive" sind die ersten zwei Lieder des Albums. Ursprünglich wurden sie für Adeles "25" geschrieben, was auch erklärt, dass die beiden Titel auffallend emotionale Pop-Balladen sind. Beide gefallen mir wahnsinnig gut: die beiden Songs sind perfekt, wenn man gerade ein wenig Aufmunterung und Motivation braucht.

Danach folgt "One Million Bullets", das zur Zeit eines meiner Lieblingslieder ist. In dem Lied geht es um eine Beziehung, in der der eine Partner mehr liebt als der andere und alles für ihn tun würde.

Der nächste Titel "Move Your Body" ist eher ein Party-Track, perfekt zum Tanzen und Feiern.

Auch "Unstoppable" ist ein typischer Chart-Song, jedoch in langsamerem Tempo und mit selbstbewusster Kämpferinnen-Attitude.

"Cheap Thrills" und "Reaper" wurden eigentlich für Rihannas neues Album "Anti" geschrieben. Letzterer ist allerdings mehr Sia-like, wobei "Cheap Thrills" Partyhit-Potential bietet und im Radio auch immer noch auf und ab läuft.

"House On Fire" und "Footprints" sind im Vergleich dazu wieder um einiges ruhiger. Deswegen sind sie aber, genauso wie "Broken Glass" keinesfalls schlechter.

Anschließend folgt "Sweet Design", das angeblich für Sängerin Beyoncé gedacht war. Dieses Lied tanzt von der Art her aus der Reihe, somit ist es perfekt für die Leute, die es weniger emotional mögen und vielleicht mit den anderen Liedern des Albums weniger anfangen können.

Der letzte Song "Space Between" vermittelt eher eine schwere und dunkle Stimmung. Dadurch bleibt er auf jeden Fall im Gedächtnis und ist deswegen auch ein guter Abschluss des Albums.

Ich hab mir verschiedene Meinungen zu diesem Album gelesen und es war von begeistert bis enttäuscht alles dabei. Manche finden, dass die Lieder nicht zu Sia passen, wo ich auf jeden Fall widersprechen muss: Auch wenn "This is Acting" vielleicht nicht so persönlich und emotional ist wie "1000 Forms of Fear", finde ich doch, dass es starke Tracks sind - mit guten Texten und Sias unverwechselbaren Power-Stimme.

 

 

 

michi

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    anonym* (Donnerstag, 15 März 2018 08:35)

    HÄ? Aber trotzdem tolles Foto!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!